Verdirb-nix-Box in 79252 Stegen
Dem Prinzip nach sowas Ähnliches wie Food-Sharing. Ein jedoch, tatsächlich von einem Arbeitskreis im Rathaus der Gemeinde, installiertes Essensrettungs-Schränkchen, auf öffentlichem Grund, mitten auf dem zentralen Dorfplatz, das von jedwede*r*m anonym und handelsfrei befüllt oder geleert werden kann, soll und darf. Die Lebensmittel darin aus dem Privatbestand öffentlich verfügbar zu stellen, oder eigenverantwortlich für den Eigenbedarf zu verbrauchen. Ganz ohne den üblichen juristischen Zirkus von Versicherung und Lebensmittelrecht, den vor allem öffentliche Stellen und wirtschaftliche Instanzen gewöhnlich – u.a. NGO-Organisationen wie foodsharing ausbremsend, und deren Abholer juristisch unverhältnismäßig in die Haftung drängend – ängstlich und verunmöglichend um solche Essensrettung-Bewegungen diskreditierend veranstalten. Ein Beispiel, das vor allem im ländlichen Raum (wo die eher urban verankerten Food-Sharing-Netzwerke oft nicht so stark vertreten, dafür aber noch die Aufbäckel-Mentalität und der Respekt vor Nahrungsmittel, seitens der älteren Generation) Schule machen und sich ausbreiten könnte. Denn dies Beispiel der Verwaltung und Arbeitskreises dieser Gemeinde zeigte, das geht verwaltungstechnisch und rechtlich sehr wohl, man muss bloß ehrlich und ernsthaft wollen, und es praktisch angehen, Konsum-Mentalität-Mißstände wandelnde, handelsfreie Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen, dann wird das auch genutzt.
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